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Schulstiftung im FORUM

FORUM 66

[+] Kultusministerin Dr. Eisenmann: „80% kommen ins Gesetz“
von Dietfried Scherer
Durchbruch in der Finanzierung der Freien Schulen

Seit 2006 stand es in jeder Koalitionsvereinbarung: die Freien Schulen sollen für ihre Schüler 80% der Kosten refinanziert bekommen, die für einen staatlichen Schüler der entsprechenden Schulart entstehen. Leider haben weder die CDU/FDP-Regierung noch die Koalition aus Grünen und SPD diese Versprechen eingelöst, obwohl 2013 eine Vereinbarung geschlossen wurde, in der sich die Freien Träger zur Zahlung einer Versorgungsabgabe für die beurlaubten Landesbeamten verpflichtet haben. Die freien Träger der Schulen erfüllen diese Verpflichtung, das Land hat aber bislang seinen Teil der Vereinbarung, nämlich die Zuschusshöhe auf 80% anzuheben, nicht eingehalten.
Umso erfreulicher ist es, dass nun die Koalition aus Grünen und CDU konkrete Schritte unternommen hat, um diese Zusage umzusetzen. Im Landeshaushalt sind die entsprechenden Mittel vorgesehen, um den Freien Schulen 80% der Kosten eines staatlichen Schüler zu refinanzieren. Ebenso sind Mittel eingestellt, die die Umsetzung des Staatsgerichtshofsurteils ermöglichen, wonach Träger, die auf Schulgeld (teilweise) verzichten, einen entsprechenden Ausgleichsanspruch gegen das Land haben.
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[+] Aus den Schulen und den Stiftungsgremien
  • Wechsel in der Schulleitung Ursulinen-Gymnasium Mannheim
  • Wechsel in der Schulleitung Liebfrauenschule Sigmaringen
  • Wechsel in der stellvertretenden Schulleitung St. Ursula Schulen Villingen
  • Wechsel in der stellvertretenden Schulleitung Klosterschulen Unserer Lieben Frau Offenburg
  • Wechsel im Vorsitz der Gesamt-Mitarbeitervertretung

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    FORUM 65

    [+] Schule und Kirche Schulische Bildung hat ihre Wurzeln in den Klosterschulen
    von Dietfried Scherer
    Liebe Leserinnen, liebe Leser,
    Schulische Bildung hat ihre Wurzeln in den Klosterschulen. Dies gilt insbesondere für die Bildung von Mädchen, die lange Zeit einzig über Klosterschulen einen Zugang zur Schule hatten. Kirche ist somit Wurzel aller Schulen in Europa. Auch wenn es in den Klosterschulen vielfach um die Ausbildung des Nachwuchses für die Klöster ging, kam schon sehr bald in Blick, dass Bildung wesentliches Element einer würdigen menschlichen Existenz ist. Diesem Ansatz fühlen sich alle katholischen Schulen bis heute verpflichtet.
    Der Ursprung schulischer Bildung in den Klosterschulen war Grund dafür, dass dieser wichtige Lebensbereich bis ins späte 19. Jahrhundert unter kirchlicher Aufsicht stand. Mit der Einführung der staatlichen Schulaufsicht in Preußen wurden kirchliche Schulen im weiteren Verlauf der Geschichte zu einem der freien Träger im Konzert verschiedener freier Schulen, die eine Alternative zu den staatlichen Schulen wurden. Bis heute ist die katholische Kirche sowohl weltweit wie deutschlandweit, aber auch in Baden-Württemberg der größte Anbieter eines freien Bildungsangebots. Die katholische Kirche deckt dabei eine breite Palette von Schularten, vom sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum über Grund-, Haupt-, Realschulen und allgemeinbildende Gymnasien bis hin zu verschiedensten beruflichen Schulen ab.
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    [+] Aus den Schulen und den Stiftungsgremien
    • Wechsel in der Stellvertretenden Schulleitung am Gymnasium St. Paulusheim
    • Wechsel in der Stellvertretenden Schulleitung am Ursulinen Gymnasium Mannheim
    • Wechsel im Vorsitz der Gesamt-Mitarbeitervertretung

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    FORUM 64

    [+] Veränderungen im Stiftungsrat und im Gesamt-Elternbeirat

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    FORUM 63

    [+] Katastrophe abgewendet?
    von Dietfried Scherer
    Die in der Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen zusammengeschlossenen freien Träger haben in den letzten Jahren immer darauf hingewiesen, dass durch Maßnahmen im staatlichen Schulsystem, die sich finanziell auswirken, für die freien Schulen eine große Problematik entsteht. Die freien Schulen erhielten z.B. für die Mehrkosten, die ihnen durch die Umstellung auf das G 8 oder durch die Erweiterung der Leitungszeit und viele andere bildungspolitische Maßnahmen entstanden sind, keine zusätzlichen Mittel. Stattdessen wurden sie darauf verwiesen, dass diese Kosten ja in das sogenannte Bruttokostenmodell nach Privatschulgesetz Eingang finden.
    Der Koalitionsvertrag der grün-roten Regierung verspricht den freien Schulen 80 % der Kosten, die für einen staatlichen Schüler entstanden sind. Gegenüber den bei Regierungsantritt 2011 geltenden ca. 77 % wäre dies tatsächlich eine echte Verbesserung gewesen. In diesem Jahr war nun wieder turnusgemäß ein Landtagsbericht zur Kostensituation vorzulegen. Durch diesen Landtagsbericht werden nun die Warnungen der freien Träger – leider! – sehr eindrucksvoll bestätigt: statt, wie im Koalitionsvertrag versprochen, 80 % der Kosten eines staatlichen Schülers erstattet zu bekommen, liegt die Kostenerstattung z.B. im Gymnasium jetzt nur noch bei ca. 70 %. Dieser dramatische Absturz überrascht die freien Träger nicht. Es ist eine logische Konsequenz der Veränderungen im Bildungsbereich. Verschärft wird diese Ausgangslage noch durch die Tatsache, dass das Land für jeden neu zu den freien Trägern beurlaubten Beamten ca. 12.500 Euro/Jahr Versorgungsabgabe verlangt. Dieses Geld fließt im Unterschied zu den im Gegenzug zugesagten 80 %!
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    [+] Änderung der Grundordnung des kirchlichen Dienstes
    von Dietfried Scherer
    Die Vollversammlung des Verbandes der Diözesen Deutschlands hat in ihrer Sitzung am 27. April 2015 wichtige Änderungen im kirchlichen Arbeitsrecht beschlossen und dabei auch die kirchenspezifischen Anforderungen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im kirchlichen Dienst den vielfältigen Veränderungen in der Rechtsprechung, der Gesetzgebung und der Gesellschaft angepasst.
    Der Erzbischof von Freiburg hat diese Änderungen für unsere Diözese im August 2015 in Kraft gesetzt.
    Künftig wird bei Verstößen gegen die arbeitsvertraglichen Loyalitätspflichten stärker der konkrete Einzelfall in den Blick genommen. Die erneute standesamtliche Heirat nach einer zivilen Scheidung ist nur noch beim Vorliegen besonderer Umstände, durch die objektiv ein erhebliches Ärgernis in der Dienstgemeinschaft oder im beruflichen Wirkungskreis erregt oder die Glaubwürdigkeit der Kirche beeinträchtigt wird, ein Kündigungsgrund. Dasselbe gilt für das Eingehen einer eingetragenen Lebenspartnerschaft. In jedem Fall ist eine Gesamtbeurteilung erforderlich, bei der bei der Abwägung dem Selbstverständnis der Kirche ein besonderes Gewicht beizumessen ist, ohne dass die Interessen der Kirche die Belange des Arbeitsnehmers dabei prinzipiell überwiegen.
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    [+] Veränderungen im Stiftungsrat und im Evaluationsteam der Schulstiftung

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    FORUM 62

    [+] Die Fremdevaluation geht in die zweite Runde
    von Dirk Großklaus
    Worum geht es bei der Fremdevaluation? Seit der gesetzlichen Einführung der Fremdevaluation 2007 wurden in Baden- Württemberg mittlerweile fast alle staatlichen Schulen evaluiert. Auch an allen Schulen der Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg wurde seither mindestens eine Fremdevaluation durchgeführt. Die Schulstiftung kooperiert bei der Durchführung eng mit dem Landesinstitut für Schulentwicklung (LS) in Stuttgart, welches das Verfahren der Fremdevaluation entwickelt hat. Dabei profitieren beide Institutionen von einem regelmäßigen Austausch und von dem wechselseitigen Einsatz der Evaluatoren an staatlichen und kirchlichen Schulen. An den Schulen des Landes sowie den Schulen der Schulstiftung ist die Fremdevaluation inzwischen bekannt und etabliert. Sie hat sich als geeignetes Rückmeldeverfahren erwiesen, das von den Schulen im Rahmen der Qualitätsentwicklung und -sicherung genutzt wird. Dabei gibt die Fremdevaluation den Schulen in einem begrenzten zeitlichen Rahmen eine fundierte Rückmeldung über Stärken und Entwicklungsfelder in den wichtigsten Qualitätsbereichen schulischer Arbeit.
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    [+] Besuch von Kultusminister Andreas Stoch bei der Schul- und Internatsleiterkonferenz
    von Dietfried Scherer
    Auf Einladung von Stiftungsdirektor Dietfried Scherer besuchte Kultusminister Andreas Stoch die Märzsitzung der Schul- und Internatsleiterkonferenz der Schulstiftung und stand den Leiterinnen und Leitern zum Gespräch über wichtige bildungspolitische Themen zur Verfügung. Minister Stoch bezeichnete die kirchlichen Schulen als essentiellen Bestandteil im Bildungssystems Baden-Württembergs. Deren Eigenständigkeit und Eigenarten müssten erhalten bleiben, zumal von diesen Schulen wichtige pädagogische Impulse für das gesamte Schulwesen ausgingen. Er betonte die säkulare aber nicht laizistische Struktur des Staates und charakterisierte das Zusammenwirken aus seiner Sicht mit dem Begriff einer „wohlwollenden Neutralität des Staates“. Dabei verwies Minister Stoch auf Ministerpräsident Kretschmann und dessen Aussage: „Wenn eine völlige Trennung von Staat und Kirche kein Zugewinn an Freiheit bringt, weshalb sollte sie dann angestrebt werden?“
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    [+] 80. Geburtstag des Gründungsdirektors der Schulstiftung Dr. Adolf Weisbrod
    von Dietfried Scherer
    Am 21. Februar 2015 konnte Dr. Adolf Weisbrod seinen 80. Geburtstag feiern. Adolf Weisbrod wurde am 21. Februar 1935 in Schwarzach bei Bühl als jüngstes von acht Kindern einer Landwirtsfamilie geboren. Nach dem Volksschulbesuch wechselte er auf das Erzbischöfliche Konvikt in Rastatt und machte am dortigen Gymnasium 1955 Abitur, um danach in Freiburg Jura zu studieren, später entschied sich Adolf Weisbrod für ein Studium der Katholischen Theologie und Germanistik an der Universität Freiburg und der Freien Universität Berlin. Nach dem Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien absolvierte er sein Referendariat am Oken-Gymnasium Offenburg und am Max- Planck-Gymnasium in Lahr. Er wurde 1966 zum Doktor der Theologie promoviert und begann 1967 seine Tätigkeit am Windeck- Gymnasium in Bühl. 1970 wurde er Gemeindeleiter der Katholischen Hochschulgemeinde Freiburg, bevor er 1973 als Referent in die Schulabteilung des Erzbischöflichen Ordinariats mit Zuständigkeit für den Religionsunterricht in Gymnasien und für die Katholischen freien Schulen wechselte.1981 wurde ihm der Titel Oberstudiendirektor verliehen. 1985 übernahm Dr. Weisbrod die Stabsstelle Katholische Freie Schulen im Erzbischöflichen Ordinariat und wurde mit der Konzeption der Schulstiftung betraut, die 1988 errichtet und unter seine Leitung gestellt wurde. Von Dezember 1988 bis Ende 1999 war Dr. Adolf Weisbrod Direktor der Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg.
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    [+] Prävention vor sexuellem Missbrauch
    von Dietfried Scherer
    Der Schutz der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen vor sexuellem Missbrauch hat in der Schulstiftung einen hohen Stellenwert. Dabei kann es nicht um eine einmalige Aktion oder nur um formale Erklärungen gehen. Prävention ist ein ständiger Auftrag schon deshalb, weil wir ja auch jedes Jahr neue Schülerinnen und Schüler aufnehmen.
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    FORUM 61

    [+] Höhere Landeszuschüsse und gleichzeitig neue hohe Abgaben an das Land
    von Dietfried Scherer
    Wie Sie der Presse entnehmen konnten, wurden die Zuschüsse für die freien Schulen erhöht. Im Gymnasium steigt der Landeszuschuss für einen Schüler von 4.629 € um 67 € auf 4.696 € pro Jahr. Damit wird ein Kostendeckungsgrad von 78,7 % im Vergleich zum staatlichen Schüler erreicht. Diese in der Tendenz positive Botschaft muss allerdings um die schlechte Nachricht ergänzt werden, dass im Gegenzug hierzu für jeden neu eingestellten Landesbeamten eine Versorgungsabgabe von über 12.000 € pro Jahr fällig wird. Diese Abgabe wird bereits jetzt erhoben, obwohl der vereinbarte Kostendeckungsgrad von 80 % noch nicht erreicht ist. Die Versorgungsabgabe belastet die Schulstiftung bereits im ersten Jahr ihrer Geltung. In voraussichtlich 3 Jahren wird die Schulstiftung mehr an Versorgungsabgabe zu bezahlen haben als sie über die jetzige Erhöhung der Privatschulzuschüsse ausgleichen kann.
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    [+] Erzbischof Stephan Burger bei der Schul- und Internatsleiterkonferenz
    von Dietfried Scherer
    Wenige Tage nach seiner Bischofsweihe besuchte Erzbischof Stephan Burger die Schul- und Internatsleiterkonferenz der Schulstiftung. Der neue Freiburger Diözesanbischof stellte sich zum einen als Person und Seelsorger vor, zum anderen machte er dabei auch seine bisherigen Anknüpfungspunkte zum Erfahrungsfeld Schule deutlich, z.B. seine eigene Schulzeit im Aufbaugymnasium der Pallottiner in Immenstaad oder seine Tätigkeit als Pfarrer im Religionsunterricht. In einem ausführlichen und offenen Dialog konnten zentrale bildungspolitische und schulpolitische Themen und gleichzeitig drängende Fragestellungen auch im Blick auf die aktuelle kirchliche Situation, das kirchliche Arbeitsrecht und das uns an den Schulen besonders wichtige Desiderat der Ökumene erörtert werden.
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    [+] Personalnachrichten

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    FORUM 60

    [+] Die Schulstiftung wird 25
    von Dietfried Scherer
    Ging es Ihnen auch so? Beim Blick auf das Titelbild mit der wunderbar geschmückten Bühne im großen Saal des Konzerthauses Freiburg werden sofort die Erinnerungen an den Jubiläumstag am 24. Februar 2014 lebendig. 25 Jahre Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg – 25 Jahre WERTe SCHÄTZEN war das Motto, unter dem wir diesen Tag miteinander gefeiert haben. Über 1.200 Frauen und Männer, die in unterschiedlichen Berufs- und Arbeitsfeldern an unseren Schulen und Internaten oder in der Stiftungsverwaltung tätig sind, konnten einen Tag der Begegnung, des frohen Miteinanders und wertvoller inhaltlicher Impulse erleben. Eine beindruckende audiovisuelle Präsentation führte uns durch alle Einrichtungen der Schulstiftung und machte deutlich, wofür wir arbeiten: für die Kinder und Jugendlichen, denen wir verlässliche Wegbegleiter sein wollen.
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    [+] „Die Segel setzen – den Aufbruch wagen“
    von Dr. Robert Zollitsch
    Werte Lehrerinnen und Lehrer, liebe Schülerinnen und Schüler, Schwestern und Brüder in der Gemeinschaft des Glaubens, man muss kein regelmäßiger Besucher unseres Freiburger Münsters sein, um festzustellen, dass heute etwas Ungewohntes und Unübliches im Altarraum unserer Kathedralkirche steht: ein großes Schiff mit einem eindrucksvollen Segel lenkt die Blicke auf sich. Wir kommen mit unseren Augen einfach nicht an ihm vorbei, es erweckt unsere Aufmerksamkeit. Wir haben dieses Schiff allerdings nicht in das Münster gebracht, damit da einfach mal „etwas Anderes“ steht oder lediglich um den Chorraum zu bereichern. Das Schiff sagt vor allem etwas über das aus, was wir heute feiern.
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    [+] Über Stiftungsgründer, Förderer und Unterstützer
    von Dietfried Scherer
    Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Festgäste, ich darf Sie alle sehr herzlich begrüßen und danke Ihnen, dass Sie unserer Einladung zum 25-jährigen Jubiläum der Schulstiftung so zahlreich gefolgt sind. Die allermeisten von Ihnen sind festakterfahren und sattelfest in Fragen des Protokolls. Trotzdem oder deswegen wage ich heute eine Abweichung in der Reihenfolge und begrüße Euch liebe Schülerinnen und Schüler aus allen Stiftungsschulen als erste. Ihr seid der Grund, dass wir heute hier zusammen kommen. Um der Schülerinnen und Schüler wegen wurde die Schulstiftung am 15. Dezember 1988 hier in diesem Haus gegründet. Ihr Schülerinnen und Schüler steht im Mittelpunkt der täglichen Arbeit an den Schulen! Herzlich willkommen!
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    [+] Gespräch über die Stiftungsschulen
    von Maria Jakobs
    Die Gesprächspartner: Aurelia-Maria von Flotow ist Mutter von vier Kindern, zwei von ihnen besuchen noch das Kolleg St. Sebastian in Stegen, zwei besuchten es schon erfolgreich. Christian Ritschel ist Schüler des Kurses 1, also der 11. Klasse im St. Paulusheim Bruchsal, und Schülersprecher. Daniel Mark unterrichtet Katholische Religionslehre, Philosophie und Geschichte am St. Ursula-Gymnasium Freiburg. Natürlich werden Sie nicht erwarten, dass auf die Frage: „Haben die Stiftungsschulen Grund zu feiern?“ ein Nein kommt. Aber alle drei haben mir auf diese Frage eine doch unterschiedliche Antwort gegeben.
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    [+] Wort der Landesregierung Baden-Württemberg
    von Marion von Wartenberg
    Sehr geehrter Herr Erzbischof, sehr geehrter Herr Generalvikar, sehr geehrter Herr Professor Bauer, sehr geehrter Herr Scherer, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Festgemeinde, sehr herzlich bedanke ich mich für die Einladung zu diesem besonderen Jubiläum der Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg und gerne bin ich der Bitte unseres Ministerpräsidenten gefolgt, ihn heute in meiner Funktion als Staatssekretärin im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport zu vertreten. Ich darf Ihnen an dieser Stelle die Grüße und die Glückwünsche von Herrn Ministerpräsidenten Kretschmann und der gesamten Landesregierung übermitteln und sie an den Anfang meiner Ausführungen stellen. Sie wissen, wie sehr der Ministerpräsident den Kirchen und insbesondere der katholischen Kirche verbunden ist und er bedauert es außerordentlich, dass er aufgrund anderer Verpflichtungen heute nicht persönlich anwesend sein kann. Ich darf an diesen Gruß des Ministerpräsidenten einen persönlichen Eindruck von mir stellen. Es geht Ihnen wahrscheinlich allen heute am heutigen Montag Vormittag ähnlich, der Montag beginnt ja mit dem Alltag, mit dem beruflichen Alltag, mit dem Schüleralltag, ich möchte mich für den Festgottesdienst, für dieses Geschenk im wahrsten Sinne des Wortes, bedanken. Es ist außergewöhnlich, dass ein Montag Vormittag so beginnt und es war ein großes Geschenk für mich. Ich möchte mich darüber hinaus auch für neue Erkenntnisse bedanken. Es ist ja eigentlich Festvorträgen so innewohnend, wenn man als Zuhörerin aufmerksam lauscht, dass man den einen oder anderen Eindruck, verbunden mit der persönlichen Biographie hat oder mitnimmt. Die Spiegelnervenzellen von Prof. Bauer haben bei mir sofort eine Erinnerung hervorgerufen. Wir haben uns kurz ausgetauscht: wo ging die eigene Tochter zur Schule? Meine Tochter hat ihre weiterführende Schule gegen den Widerstand der Eltern selbst ausgesucht. Widerstand deshalb, ich muss es kurz anmerken: Vater evangelischer Theologe, Mutter evangelische Klinikseelsorgerin, Tochter entscheidet sich und will auf ein katholisches Mädchengymnasium und nun, weiß man, dass dieses Mädchengymnasium einen großen Zuspruch erfährt, dass es ein Auswahlverfahren gibt. Die Eltern sind natürlich beim Auswahlverfahren anwesend, die Schulleiterin ist mit jedem Kind individuell im Gespräch. Jedes Kind wird erkannt beim Reingehen in der Schule, wenn es dann Schülerin ist und beim Verlassen namentlich genannt. Die Tochter saß danach, es war eine Atmosphäre bei der die Eltern vollständig ausgeblendet waren, im Dialog mit der Schulleiterin. Als ich jetzt meine Tochter nach Jahren des Studiums gefragt habe: „Judith, was hat Dich damals so sicher gemacht, Du hast ja so gestrahlt?“ Dann gab es einen Satz, der erkenntnisleitend war, jetzt auch zur Ihrem Vortrag hin: „Ich habe mich erkannt gefühlt“. Und ich wünsche uns allen Zeit und Raum, dass wir diesen Raum und diese Zeit geben, den Lehrerinnen und Lehrern, die so wichtig sind mit ihrer Persönlichkeit sich einzubringen, Zeit und Raum, dass Schülerinnen und Schüler sich erkannt fühlen können.
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    [+] Zeitstrahl: 25 jahre Schulstiftung
    von Ralph Schwörer

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    [+] 25 Jahre WERTe SCHÄTZEN
    von Dietfried Scherer
    Christlicher Wertehorizont, Bildung und Erziehung Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, herzlich willkommen in Freiburg. Das hier ist die Schulstiftung: 1.300 Frauen und Männer an 14 Schulstandorten von Mannheim und Heidelberg im Norden bis Freiburg im Südwesten, bis Sigmaringen und Wald im Osten. Jeder und jede einzelne von uns arbeitet an seinem Platz an einer Zukunftsaufgabe: Bildung und Erziehung junger Menschen in einem christlichen Wertehorizont‚ mit dem Ziel, diesen Kindern und Jugendlichen ein Leben in Mündigkeit und Selbstverantwortung zu ermöglichen‘ und sie zur Übernahme von Verantwortung für andere und Verantwortung für die Gesellschaft zu motivieren.
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    [+] Personalnachrichten
    von Dietfried Scherer

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    FORUM 59

    [+] Interview mit Dr. Adolf Weisbrod und Dietfried Scherer
    von Dieter Waldraff
    In welcher Situation hatte man sich zur Gründung der Schulstiftung entschieden? Welchen Stellenwert haben diese Schulen für Gesellschaft und Kirche? Was ist das Besondere der Stiftungsschulen? Wie sieht die Zukunft aus? Diese und andere Fragen stellt Dieter Waldraff dem Gründungsdirektor der Schulstiftung, Dr. Adolf Weisbrod (78) und Stiftungsdirektor Dietfried Scherer (57). Dr. Adolf Weisbrod leitete die Schulstiftung von 1988 bis Ende 1999. Dietfried Scherer ist seit 2000 Stiftungsdirektor.
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    [+] Die Schulstiftung in Zahlen
    von Ralph Schwörer
    Auf den folgenden fünf Seiten sind einige statistische Auswertungen in verschiedenen Diagrammen visualisiert. In Abbildung 1 ist die Schülerzahl aller Schulen der Schulstiftung seit Gründung vor 25 Jahren dargestellt. Der große Anstieg der Schülerzahl in den ersten 13 Jahren kam zustande, weil in dieser Zeit die Schulen nach und nach in die Trägerschaft der Schulstiftung übergegangen sind. Bis zum Maximum der Schülerzahl im Schuljahr 2007/08 war durchgehend eine leichte Expansion vor allem der allgemeinbildenden Gymnasien zu verzeichnen. Die Abnahme der Schülerzahl ab 2011 ist im Auslaufen des neunjährigen Gymnasiums (G9) begründet. Zu den Beruflichen Schulen am unteren Rand der Säulen gehören das Berufskolleg in Ettenheim, das in seinem schulischen Teil von der Schulstiftung verwaltete und nun auslaufende Spätberufenen-Seminar St. Pirmin in Sasbach sowie bis 2010 die Altenpflegeschule an den St. Ursula Schulen in Freiburg.
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    [+] Ein bunter Bilderbogen der Erinnerung
    von Dietfried Scherer
    Zum 25-jährigen Jubiläum sind wir auf die Suche nach „historischen“ Bilddokumenten gegangen - und wurden dabei aber kaum fündig. Gewiss existieren an allen Schulen Fotografien, die den Eingliederungsprozess in die Schulstiftung dokumentieren. Ereignisse und Veranstaltungen der Schulstiftung sind inhaltlich in Protokollen oder in Berichten für das FORUM Schulstiftung gut dokumentiert. Die Fotografien stehen jedoch oft nur in einer unzureichenden Qualität für einen Druck zur Verfügung. Zur Erinnerung: damals gab es noch keine digitale Fotografie! Aber auch die wenigen zum Abdruck geeigneten Aufnahmen geben in ihrer Zufälligkeit Einblick in 25 Jahre Schulstiftung.
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    [+] Personalnachrichten
    von Dietfried Scherer

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    FORUM 58

    [+] Editorial & Neue Privatschulfinanzierung: Fluch oder Segen?
    von Dietfried Scherer
    Dieses Jahr kann die Schulstiftung ihr 25- jähriges Bestehen feiern. In diesem Heft finden Sie eine erste Ankündigung, worauf Sie sich in diesem Zusammenhang freuen können. Weniger erfreulich sind zur Zeit die politischen Rahmenbedingungen für die freien Schulen im Zusammenhang mit der Diskussion über die neue Privatschulfinanzierung. Worum es dabei geht, können Sie anhand der knappen Zusammenfassung auf der folgenden Seite gut nachvollziehen. Bildung ist unser Auftrag, Unterricht unser Kerngeschäft. In den Beiträgen von Markus Vogt und Volker Ladenthin finden Sie wertvolle grundsätzliche Gedanken zu dieser Aufgabe und den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, unter denen Bildung stattfindet. Eine fundierte Selbstvergewisserung zur Rolle einer Lehrerin und eines Lehrers ermöglicht erst die Diskussion, unter welchem Fokus dieser Beruf steht und worauf es ankommt. Anita Glatz-Günther gibt uns einen Einblick in das Konzept Project Adventure, das an vielen Schulen als wichtiges Element sozialen Lernens inzwischen implementiert ist. Lesegenuss verspricht einmal mehr der Artikel von Manfred Lütz zu Gesundheit und Anti-aging; außerdem erfahren Sie von Lynn Lauppe, was hinter Bionade steckt. Klaus Scherzinger und Dirk Schindelbeck befassen sich aus ganz unterschiedlichen Perspektiven mit Kunst, ästhetischem Erleben und den gesellschaftlichen und geschichtlichen Wechselwirkungen. Darüber hinaus finden Sie neben unserer Kapellenserie noch eine ganze Reihe von herausragenden Ereignissen an den Schulen dokumentiert. Neben den Gratulationen für zwei Generalvikare stehen in diesem Heft bei den Personalnachrichten leider auch zwei Nachrufe. Eine ertragreiche Lektüre und eine fruchtbare Zeit im zu Ende gehenden Schuljahr wünscht Ihnen allen Ihr Dietfried Scherer Neue Privatschulfinanzierung: Fluch oder Segen? Worum geht es? Die grün-rote Landesregierung hat den freien Schulträgern im Koalitionsvertrag die Anhebung der Zuschüsse auf mindestens 80 % der Kosten eines staatlichen Schülers zugesagt. Was ist geplant? Die grün-rote Landesregierung will die Zuschüsse in einem Stufenplan bis Ende der Legislaturperiode auf 80 % anheben. Wo liegt das Problem? 80 % der Kosten eines freien Schülers waren seinerzeit auf der Grundlage geltender Rahmenbedingungen zwischen den freien Trägern und der Regierung vereinbart worden. Zu diesen Rahmenbedingungen gehört, dass freie Träger für vom Land zu ihnen beurlaubte Beamte keinen Versorgungsbeitrag entrichten müssen. Die Regierung hat diesen Konsens nun aufgekündigt und erwartet von den freien Trägern für alle beurlaubten Landesbeamten einen erheblichen Versorgungszuschlag. Nur auf dieser Grundlage will sie die Zuschüsse auf 80 % erhöhen. Was heißt das unterm Strich? Alle Schulen mit einem substantiellen Anteil an beurlaubten Landesbeamten müssten viel mehr an Versorgungsabgabe entrichten, als sie durch die Erhöhung der Zuschüsse bekämen: Die Zuschusserhöhung wäre in Wirklichkeit eine Zuschusskürzung! Gibt es eine Lösungsmöglichkeit? Die freien Träger haben grundsätzlich ihre Bereitschaft erklärt, über eine Versorgungsabgabe zu verhandeln und sich in der Verantwortung für die kommenden Generationen an der Versorgungslast zu beteiligen. Für einen solch gravierenden Systemwechsel benötigen die Träger aber Zeit, um sich darauf einzustellen. Außerdem dürfen die Träger nicht in finanzielle Schieflage geraten oder gezwungen sein, die Schulbeiträge so zu erhöhen, dass wirtschaftlich leistungsschwächere Familien von vorneherein vom Schulbesuch ausgeschlossen wären. Wie kann die Lösung aussehen? Die freien Träger können sich eine Beteiligung an den Versorgungslasten dann vorstellen, wenn alle bislang zu ihnen beurlaubten Beamten frei von einer Versorgungsabgabe bleiben und die Versorgungsabgabe für Beamte erhoben wird, die erstmals zu einem freien Träger beurlaubt werden. Auf diese Weise kann sowohl der Systemwechsel gesichert als auch eine wirtschaftliche Schieflage der Schulen vermieden werden. Was können Sie tun? Sprechen Sie die Abgeordneten der Regierungsfraktionen in ihrem Wahlkreis auf dieses Thema an. Machen Sie deutlich, dass die freien Schulen einen fairen Umgang in dieser Frage erwarten können. Auch die freien Träger unterrichten Kinder des Landes Baden-Württemberg deren Eltern mit ihren Steuern das staatliche Schulwesen finanzieren.
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    [+] Vorankündigung: 25 Jahre Schulstiftung – WERTe SCHÄTZEN
    von Dietfried Scherer
    Im Dezember 2013 kann die Schulstiftung ihr 25jähriges Jubiläum begehen. Das werden wir mit einem Festakt für geladene Gäste aus Kirche, Politik und Verwaltung am 9. Dezember 2013 feiern. Nur durch das Zusammenwirken aller in den Schulen und der Stiftungsverwaltung konnte die Existenz der Schulen unter sicheren Rahmenbedingungen langfristig garantiert werden. Die Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg ist so zu einer anerkannten Größe in der Bildungslandschaft Baden-Württembergs geworden. Hierfür wollen wir allen Beschäftigten der Schulstiftung mit einem gemeinsamen Tag am 24. Februar 2014 in Freiburg danken. Dieser Tag soll ein Zeichen der Wertschätzung für die Arbeit in den vergangenen 25 Jahren sein. In diesen 25 Jahren hat jeder an seinem Ort, haben Sie im Klassenzimmer, in Sekretariat, Verwaltung oder Schulhaus entscheidend dazu beigetragen, dass junge Menschen Werte aus christlichem Geist nicht nur theoretisch vermittelt bekamen, sondern praktisch im Schulalltag erleben konnten. An diesem Tag soll unser Blick nicht nur zurück, sondern auch in die Zukunft gehen. Was brauchen wir, was braucht die Schulstiftung, um ihre wichtige Aufgabe im Dienst an unserer Gesellschaft auch in Zukunft an den Schulen leisten zu können? 25 Jahre Schulstiftung: WERTe SCHÄTZEN, unter dieses Motto haben wir den Jubiläumstag am Montag, den 24. Februar 2014 im Konzerthaus Freiburg gestellt und werden einen Tag voller Impulse, Begegnungen, Gespräche und Anregungen mit hervorragenden Referentinnen und Referenten erleben. Bei den Themenangeboten haben wir an alle in der Schulstiftung Beschäftigten gedacht. Eine ganze Reihe von Themen sind nicht nur für Lehrerinnen und Lehrer interessant, sondern für jeden und jede der in Verwaltung oder im Hausbereich Tätigen. Auch für alle, die unabhängig von beruflicher Tätigkeit Verantwortung als Vater oder Mutter tragen, findet sich auf diesem Marktplatz der Möglichkeiten ein persönlich passendes Angebot. Dieser Tag soll unser Geburtstagsgeschenk an Sie sein. Es entstehen Ihnen keine Kosten. Für die Verpflegung an diesem Tag ist gesorgt. Schauen Sie sich schon heute das geplante Programm an und suchen Sie sich Ihre Wunschthemen. Machen Sie Ihre Kolleginnen und Kollegen darauf aufmerksam! Rechtzeitig vor dem Jubiläumstag erhalten Sie genauere Informationen. Wir freuen uns auf die Begegnung mit Ihnen!
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    [+] Personalnachrichten
    von Dietfried Scherer
    • 70. Geburtstag von Generalvikar Dr. Fridolin Keck
    • 85. Geburtstag des ehemaligen Stiftungsratsvorsitzenden Dr. Otto Bechtold
    • In memoriam OStD i.R. Roland Scherer, Heimschule St. Landolin Ettenheim
    • Abschied von Sr. Eva-Maria Lapp, Kloster der Ursulinen Villingen

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    FORUM 57

    [+] Personalnachrichten
    von Dietfried Scherer

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    FORUM 56

    [+] Editorial
    von Dietfried Scherer
    Die Bildungslandschaft in Baden-Württemberg ist seit dem Regierungswechsel 2011 in Bewegung geraten. Aufgrund der Einführung der Gemeinschaftsschule und von Schulversuchen zum 9-jährigen Gymnasium war es für die Schulstiftung besonders spannend, wie sich die vielerorts zuspürende Verunsicherung der Eltern auf die Schulwahl der Grundschulabgänger auswirken würde. Ebenso nicht absehbar waren die Konsequenzen aus dem demografischen Faktor: Landesweit sinken die Schülerzahlen. Diese Entwicklung ist inzwischen auch an den Gymnasien des Landes deutlich spürbar.
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    [+] Grün-Rot: 80 % ohne Wenn und Aber – Glaubwürdigkeit steht auf dem Spiel –
    von Dietfried Scherer
    Wenige Wochen vor der Landtagswahl 2011 haben Winfried Kretschmann für die Grünen und Dr. Frank Mentrup für die SPD auf dem Tag der Bildungsvielfalt ihre Position zur Finanzierung der Freien Schulen in Baden-Württemberg bekräftigt: „80 % nach dem Bruttokostenmodell ohne Wenn und Aber“. Im Haushalt für das Jahr 2012 sind geringfügige Verbesserungen für verschiedene quantitativ nicht ins Gewicht fallende Schularten umgesetzt worden. Der gymnasiale Bereich blieb vollkommen unberücksichtigt. Das Ergebnis ist ein weiterhin dramatisch sinkender Kostendeckungsgrad.
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    [+] Personalnachrichten
    von Dietfried Scherer

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    FORUM 55

    [+] Selektive Wahrnehmung
    von Dietfried Scherer
    Zum Verhältnis der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zu den freien Schulen In letzter Zeit hat sich die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mehrfach zu den Freien Schulen geäußert. So erschien im Oktober 2010 in der gewerkschaftseigenen Zeitung „Bildung und Wissenschaft“ ein Artikel im Vorfeld der Landtagswahl. In diesem Artikel werden völlig undifferenziert eine Reihe von Themen angesprochen und Sachverhalte kritisiert, die als Charakteristika der freien Schulen dargestellt werden. Dabei ist es inhaltlich und journalistisch unseriös, dass in diesem Artikel mit keiner Silbe deutlich wird, dass die angeprangerten oder unterstellten Missstände beim größten Anbieter freier Schulen, nämlich den Kirchen, kein Thema sind. Auf diese Weise wird mit sehr populistischem Einschlag eine unterschwellige Stimmung gegen alle freien Schulen erzeugt.
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    [+] Aus der Stiftungsverwaltung und den Schulen
    von Dietfried Scherer
  • Wechsel im Stiftungsrat und Stiftungsvorstand
  • Leitungswechsel an den Schulen

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    [+] Schullandheim Marienhof für Schüler kostenlos
    von Ralph Schwörer
    Die Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg unterhält in Baden-Baden-Geroldsau das Schullandheim Marienhof. Der Platz in dem Selbstversorgerhaus ist geeignet für eine Schulklasse, und die Umgebung um Baden-Baden bietet viele Möglichkeiten für Unternehmungen mit Schülerinnen und Schülern.
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    FORUM 54

    [+] Aus der Stiftungsverwaltung
    von Dietfried Scherer
    • Wechsel im Vorstand der Schulstiftung
    • Mädchengymnasium St. Dominikus Karlsruhe

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    FORUM 53

    [+] Aus der Stiftungsverwaltung und den Schulen
    von Dietfried Scherer, Johannes Kaiser
    • Neue Gesamt-MAV
    • Schulischer Ruhestand für Superiorin Martina Merkle, Klosterschulen Unserer Lieben Frau Offenburg
    • Zum Tod von Sr. Gisela Sattler, Kloster der Ursulinen in Villingen

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    FORUM 52

    [+] Eine Kultur des aufmerksamen Hinschauens - Prävention von sexuellem Missbrauch
    von Dietfried Scherer
    Seit Anfang des Jahres müssen sich unterschiedliche Institutionen, die im pädagogischen Bereich arbeiten, mit Fällen sexuellen Missbrauchs beschäftigen. Gerade im kirchlichen Bereich, in dem wir von unserem Wertehintergrund her einen hohen Anspruch haben, wiegen solche in der Vergangenheit vertuschten oder unaufgeklärten Fälle besonders schwer. Auch deswegen sind katholische Schulen in der Pflicht, sich diesem Themenkomplex zu stellen. Die Deutsche Bischofskonferenz hat hierzu in ihrer Frühjahrsvollversammlung in Freiburg am 25.02.2010 eine Erklärung verabschiedet, die Sie auf den nächsten Seiten finden. Darin werden besonders die Verantwortlichen in den kirchlichen Schulen aufgefordert, eine Kultur des aufmerksamen Hinschauens zu pflegen und gleichzeitig der Prävention den erforderlichen Stellenwert einzuräumen. Im Blick auf die Stiftungsschulen stellen wir ein Doppeltes fest: Zum einen gibt es bis heute keinerlei Hinweise oder Anzeigen im Blick auf unaufgeklärten sexuellen Missbrauch an Stiftungsschulen für die gesamte Zeit, in der die Schulstiftung besteht. Zum anderen gibt es aber einige wenige Mitteilungen zu Übergriffen mit sexueller Komponente im Kontext von Internat oder Schule, die sich vor mehreren Jahrzehnten zugetragen haben.
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    [+] Über 20.000 Demonstranten fordern höhere Privatschulzuschüsse
    von Dietfried Scherer
    Bei einer der größten Demonstrationen der letzten Zeit in Stuttgart forderten am 19. Januar 2010 über 20.000 Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer freier Schulen eine Erhöhung der Zuschüsse für die freien Schulen. Veranstaltet wurde diese Demonstration von der Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen Baden-Württemberg, in der die katholischen und evangelischen Träger, die Waldorfschulen und die Landeserziehungsheime sowie die Schulen des Verbandes Deutscher Privatschulverbände vertreten sind. Hintergrund der Demonstration, über die in allen Medien berichtet wurde, war die besorgniserregende Entwicklung der Zuschüsse für die freien Schulen, die sich – belegt durch die Zahlen des Landes Baden-Württemberg – immer weiter nach unten bewegen und mittlerweile bei den Gymnasien nur noch einen Kostendeckungsgrad von ca. 76 % erreichen. In der Koalitionsvereinbarung ist ein Wert von 80 % der Kosten eines staatlichen Schülers als Zielmarke festgeschrieben. Die in diesem Zusammenhang von den Koalitionspartnern als Voraussetzung angenommene Verringerung der Schülerzahlen an freien Schulen wurde seitens der Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen Baden-Württemberg von Anfang an als falsche Annahme angesehen und so auch der Politik zurückgemeldet. Leider wurde auf diese Intervention nicht reagiert, obwohl die rückgängigen Schülerzahlen im staatlichen Bereich durchaus die Umschichtung von Mitteln ermöglicht hätte.
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    [+] Sportfest am 7. Mai 2010 „Bei uns bleibt niemand sitzen“
    von Stefan Gönnheimer
    Am 7. Mai trafen sich auf dem Gelände der Heimschule St. Landolin in Ettenheim fast 1000 Schülerinnen und Schüler und deren Lehrkräfte aus fast allen Schulen der Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg. Unter dem Motto „Bei uns bleibt niemand sitzen“ wurde es ein Tag der sportlichen und der persönlichen Begegnung. Ausgedacht wurde dieses Sportfest schon Anfang 2009. Im Rahmen einer Schul- und Internatsleiterkonferenz entstand die Idee, dass nach dem Musikfestival in Sasbach und dem Kunstprojekt himmelwärts in Freiburg erneut eine stiftungsweite Veranstaltung diesmal als sportliche Begegnung stattfinden sollte. Die Lehrerinnen und Lehrer der Fachschaft Sport der Heimschule St. Landolin in Ettenheim erklärten sich dann bereit, dieses Unternehmen an ihrer Schule umsetzen zu wollen. Die weitläufigen Sportanlagen, die Schwimmhalle, die Gymnastik- und Sporthallen, die Möglichkeit der Übernachtung und der Verpflegung auf dem Gelände der Heimschule boten günstige Bedingungen für die Aufnahme einer möglichst große Zahl von Teilnehmern und für ein breites Sportangebot. Herr Axel Baumann, Herr Uli Rospleszcz und Herr Markus Wellinger bildeten zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen der Sportfachschaft das Organisationsteam vor Ort. Ein erstes Treffen im Januar 2010 mit den Verantwortlichen der übrigen Stiftungsschulen in Ettenheim diente dem gegenseitigen Kennenlernen der Lehrerinnen und Lehrer, der schulischen Anlagen und der Klärung der Frage, welche Sportarten für das Sportfest angeboten werden sollten. Schon bei diesem Treffen war auch klar: es wird keine Pokale oder Siegesfeiern für die Gewinner geben, stattdessen sollten neben Urkunden alle Teilnehmer ein T-Shirt mit dem Motto der Veranstaltung erhalten.
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    [+] Erstes stiftungsweites Sportfest
    von Stefan Fox
    Schon im September 2008 wurde bekannt, dass ein Schulsportfestival der Stiftungsschulen geplant sei. Der Ort und die Rahmenbedingungen standen zwar noch nicht fest, doch sollte jede Schule mitteilen, in welcher Sportart sie Mannschaften stellen könnte. Dies rief im Sportkollegium der Liebfrauenschule zunächst gemischte Reaktionen hervor; zum einen war man von der Idee, mit anderen Stiftungsschulen Kontakte zu knüpfen und sich sportlich messen zu können, begeistert, zum anderen war die Mehrzahl der Kolleginnen und Kollegen skeptisch, ob ein Fest solcher organisatorischer Ausmaße den Aufwand lohne. Schließlich musste man von Sigmaringen aus eine Übernachtung mit einplanen, da Ettenheim – dort sollte das Sportfest schließlich stattfinden – verkehrsmäßig zu weit entfernt ist. Es wurden also auch engagierte Sportkollegen gesucht, die zu einer Betreuung der Teilnehmer über Nacht bereit waren. Sportlich wurde diese Herausforderung aber angenommen. Schwimmen, Swim & Run, Volleyball, Fußball, Badminton, Leichtathletik und evtl. Frisbee waren die Sportarten, die vom Kollegium im Vorfeld angedacht waren.
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    FORUM 51

    [+] Die Landesregierung muss jetzt handeln! Kostendeckungsgrad der freien Schulen auf Talfahrt
    von Dietfried Scherer
    Nachdem die Landesregierung, das Kultusministerium und die freien Träger nach über zehn Jahren schwieriger Verhandlungen zu einem einvernehmlichen Ergebnis gekommen waren und das Bruttokostenmodell zur Ermittlung der Kosten eines staatlichen Schülers in das Privatschulgesetz aufgenommen wurde, fand 2006 erstmals eine Kostenerhebung nach dem Bruttokostenmodell statt. Außerdem hat die Landesregierung als politische Zielvorgabe eine Kostendeckungsquote von 80 % der Kosten eines staatlichen Schülers für die Schüler freier Schulen als Zuschusshöhe am Ende der Legislaturperiode (2011) in Aussicht gestellt. Die Wirklichkeit sieht leider anders aus.
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    [+] Katholische Schulen im Internet
    von Ralph Schwörer
    Dem immer weiter reichenden Vormarsch des Internets tragen auch die Schulen der Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg Rechnung. So besitzt jede einzelne Schule eine eigene Homepage, auf der für Außenstehende die wichtigsten Informationen über die Schule bereitgestellt werden. Schüler und Eltern können dort auch wichtige Dinge wie Terminpläne oder aktuelle Informationsmaterialien herunterladen. Dass dies ein wichtiger Baustein für die Außenwahrnehmung einer Schule ist, unterstreicht ein Ergebnis der Allensbacher Computer- und Technikanalyse 2008: Als zweitwichtigste Informationsquelle der 20- bis 39-Jährigen mit Hochschul- oder Fachhochschulabschluss hat das Internet mittlerweile das Medium Zeitung verdrängt.
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    [+] Aus den Stiftungsgremien und den Schulen
    von Dietfried Scherer
    - Veränderungen im Stiftungsrat der Schulstiftung - Leitungswechsel im Internat der Heimschule Kloster Wald - Leitungswechsel bei den Werkstätten der Heimschule Kloster Wald - Trägerwechsel der Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe an den St. Ursula Schulen Hildastraße Freiburg
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    [+] Guter Start ins Schuljahr 2009/2010 - Renovabis-Pfingstaktion 2009
    von Dietfried Scherer, Stephanie Gaess, Burkard Schild
    Guter Start ins Schuljahr 2009/2010 Wie in den vergangenen Jahren auch waren die Schulen der Schulstiftung sehr stark von Eltern für ihre Kinder nachgefragt. Schon seit vielen Jahren müssen wir ein Drittel der Bewerbungen aus Kapazitätsgründen ablehnen, zumal wir an keinem Standort räumliche Expansionen planen, sondern den gegebenen Bestand qualitativ sichern wollen. So mussten auch für das Schuljahr 2009/2010 etwa 1.000 Schülerinnen und Schüler abgewiesen werden, 2.000 konnten wir aufnehmen. Renovabis-Pfingstaktion 2009 Im Rahmen der diesjährigen Renovabis-Pfingstaktion „Zur Freiheit befreit“ besuchte der polnische Prälat Marian Subocz das St. Ursula-Gymnasium in Freiburg und traf dort auf Schülerinnen der Jahrgangsstufe 12. Die Veranstaltung stand im Kontext der Vorbereitung einer Studienfahrt, die nach Breslau, Krakau, Auschwitz und Prag führte.
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    [+] Der Marienhof – eine noch vielfach ungenutzte Ressource der Schulstiftung
    von Dietfried Scherer
    Seit sieben Jahren wird der Marienhof als Schullandheim der Schulstiftung genutzt. Dieses Haus mit 36 Übernachtungsmöglichkeiten bietet durch seine wunderschöne Lage in Geroldsau einerseits direkten Zugang für Wanderungen (z.B. zu den Geroldsauer Wasserfällen), andererseits ist Baden-Baden in kurzer Zeit auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Das Selbstversorgerhaus ist gut ausgestattet und bietet zudem im Außenbereich eine ganze Reihe von Möglichkeiten für Gruppen.
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    FORUM 50

    [+] Aus den Stiftungsgremien und den Schulen, Jahresbericht 2008 der Gesamt-MAV
    von Dietfried Scherer, Martin Schubart
    - Veränderungen im Stiftungsrat der Schulstiftung - Neue Vorsitzende des Gesamtelternbeirats der Schulstiftung - Verdienstmedaille des Landes für Sr. Michaele Csordas OSB - In memoriam Sr. Michaela Anderer - Jahresbericht 2008 der Gesamt-MAV
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    FORUM 49

    [+] 1988 – 2008: 20 Jahre Schulstiftung
    von Dietfried Scherer
    Es war 1988 keineswegs ausgemacht, dass die Schulstiftung die Erfolgsgeschichte schreiben würde, die wir heute dankbar konstatieren dürfen. Die seinerzeit handelnden Personen haben in kluger Einschätzung der gegebenen Situation und der sich zukünftig abzeichnenden Entwicklungen eine stabile Basis für die Gründung der Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg erarbeitet. Im Auftrag von Erzbischof Dr. Oskar Saier und in enger Abstimmung mit dem seinerzeitigen Generalvikar Dr. Robert Schlund hat der spätere Gründungsdirektor der Schulstiftung Dr. Adolf Weisbrod im Zusammenwirken mit den Oberrechtsdirektoren Dr. Josef Jurina und Wilhelm Frank die strukturellen und inhaltlichen Voraussetzungen für die Gründung der Schulstiftung geschaffen. Die Gründung selbst erfolgte schließlich m 15. Dezember 1988.
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    [+] Aus den Stiftungsgremien und Schulen
    von Dietfried Scherer
    Aus der Stiftungsverwaltung Heimschule Lender, Sasbach Liebfrauenschule Sigmaringen
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    FORUM 48

    [+] Aus den Stiftungsgremien und den Schulen
    Wechsel im Stiftungsrat 80. Geburtstag des ehemaligen Stiftungsratsvorsitzenden Aus der Stiftungsverwaltung Wechsel im Fortbildungsteam Heimschule Lender Sasbach Stellvertretende Schulleitungen an Realschulen der Schulstiftung Landesschülerbeirat
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    [+] Musikfestival in Sasbach am 9./10.11.2007 (Rückschau)
    von Stefan Gönnheimer
    Sasbach, 10. November 2007, am frühen Abend in der Heimkirche: „All praise to Thee, my God“ (Thomas Tallis) – gesungen von über 600 jungen Musikerinnen und Musikern als mehrstimmiger Kanon. Das war der beeindruckende und ergreifende Abschluss eines Tages voller Musik in der Heimkirche der Heimschule Lender in Sasbach. „Stiftungsschulen machen Musik“ unter diesem einfachen Motto reisten Jugendliche mit ihren Lehrerinnen und Lehrern nach Sasbach. Manche kamen schon am Freitag mit Schlafsäcken und Waschbeuteln, um in der Heimschule zu übernachten, die meisten machten sich dann an ihrem schulfreien Samstag früh auf, um die ersten dunklen Stunden des Tages im Bus zu verbringen, manche erwischte dichter Schneefall auf dem Schwarzwald, aber alle brachten die Lust am gemeinsamen Musizieren mit, ihre Instrumente und ihr Können, ihre Kostüme, die Konzertgarderobe, die Noten und natürlich auch die Spannung auf die Begegnung mit den anderen Vorführenden. Denn wenn die 27 Schulen der Schulstiftung auch einen gemeinsamen Träger haben, so sind doch Begegnungen von Schülerinnen aus Freiburg mit solchen aus Karlsruhe eher die Ausnahme.
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    FORUM 47

    [+] Erhöhung der Landeszuschüsse für die freien Schulen
    von Dietfried Scherer
    Mit der Einführung des Bruttokostenmodells vom 7. März 2006 ist in einstimmiger Bewertung durch die Landesregierung und die Träger freier Schulen ein Gesetz verabschiedet worden, das ein transparentes nachvollziehbares Verfahren zur Einschätzung des tatsächlichen Kostendeckungsgrades durch die Landeszuschüsse ermöglicht. Indem die Kosten eines staatlichen Schülers in diesem Gesetz definiert werden, lässt sich auch der durch die Zuschüsse des Landes an die freien Träger tatsächlich erreichte Kostendeckungsgrad genau errechnen.
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    [+] Aus den Stiftungsgremien
    von Dietfried Scherer
    Wechsel im Stiftungsrat und im Amt des stellvertretenden Stiftungsdirektors
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    [+] Leitungswechsel zum Schuljahr 2007/2008
    von Dietfried Scherer
    Leitungswechsel am St. Raphael-Schulen/Gymnasium Heidelberg, an der Heimschule Kloster Wald und am St. Ursula-Gymnasium in Freiburg
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    [+] Impressionen vom 1. Musikfestival der Schulstiftung an der Heimschule Lender vom 9. bis 10. November 2007
    von Stefan Gönnheimer
    In den letzten Jahren bildeten das Theaterfestival und die Teilnahme am Projekt „Euroscola“ des Europaparlaments in Straßburg Gelegenheiten dafür, dass sich Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Stiftungsschulen mit den Lehrkräften der Fächer Deutsch und Geschichte/Gemeinschaftskunde begegnen konnten. Am 9. und 10. November wurde diese Reihe der Begegnungen mit dem Musikfestival der Stiftungsschulen fortgesetzt. Nach fast einem Jahr Vorlauf konnten sich Kolleginnen und Kollegen der Musikfachschaften am Freitagabend im Rahmen einer Fortbildung im Seminar St. Pirmin austauschen und Kontakte knüpfen.
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    FORUM 46

    [+] Aus den Stiftungsgremien
    - Änderungen im Stiftungsrat der Schulstiftung - Abschied von Priorin Cäcilia Jenne, Kloster vom Hl. Grab, Baden-Baden - Wechsel im Vorstand der Schulstiftung - Leitungswechsel zum Schuljahr 2007/2008
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    [+] Bundesverdienstkreuz für Erkentrud Seitz (07/2007)
    von Dietfried Scherer
    Im Rahmen einer heiteren musikalischen Feier in den St. Ursula-Schulen Villingen erhielt Erkentrud Seitz das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.
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    [+] Kultusminister Rau zu Besuch an der Heimschule Kloster Wald (07/2007)
    von Judith Hermann
    Äußerst beeindruckt von Atmosphäre und Leistungen der Heimschule zeigte sich Kultusminister Helmut Rau bei seinem Besuch Ende Januar. Er kam zum ersten Mal in das katholische Mädchengymnasium. Eigentlich hatte er bereits am Festakt anlässlich des 60-jährigen Bestehens der Schule teilnehmen wollen, musste seinerzeit jedoch wegen einer Tagung der Kultusminister absagen.
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    [+] Besuch von Staatsminister Willi Stächele an den Klosterschulen Unserer Lieben Frau in Offenburg am 2. Februar 2007 (07/2007)
    von Heinz Schaufler
    Gemeinschaftskunde einmal anders oder „Schüler fragen – Politiker antworten“
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    FORUM 45

    [+] Aus der Stiftungsverwaltung und den Schulen - Leitungswechsel an den Schulen zum Schuljahr 2006/2007 (12/2006)
    von Dietfried Scherer
    Mit erreichen der Altersgrenze trat OStD Dr. Josef Oswald nach 16 Jahren als Schulleiter der St. Ursula-Schulen Villingen in den Ruhestand. Dr. Oswald wurde 1942 in Krunkel/Westerwald geboren, legte seine Reifeprüfung am St. Michaels-Gymnasium in Steyl, einer katholischen Schule der Steyler Missionare ab und studierte dann Philosophie, Anglistik, Geschichte und Politik in Freiburg, wo er mit einer Dissertation über das amerikanische Drama promoviert wurde.
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    [+] Stiftungsschulen auf dem Schullandheim Marienhof (12/2006)
    von Dietfried Scherer
    Im Jahr 2002 hat die Schulstiftung den Marienhof von den Klosterfrauen vom Hl. Grab in Baden-Baden als Schullandheim für die Stiftungsschulen übernommen. Seit diesem Zeitpunkt interessieren sich immer mehr Gruppen und Klassen von Stiftungsschulen für einen Aufenthalt in diesem schönen Haus, das in idealer Umgebung für Ausflüge, Wanderungen und für das Kulturleben Baden-Badens liegt.
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    [+] Schätze aus der Schulstiftung der Erzdiözese – Das Elexier der Karmeliterinnen (12/2006)
    von Stefan Gönnheimer
    In den fast 20 Jahren ihres Bestehens hat die Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg nach und nach fast alle katholischen Schulen auf dem Gebiet des Bistums in ihre Trägerschaft übernommen. Dass damit neben schultypischen Inhalten wie Gebäuden und Personen auch kleine Schätze in die Verantwortung der Stiftung übergehen, zeigt ein Beispiel aus der Klosterschule vom Heiligen Grab in Baden-Baden.
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    [+] Menschen brauchen Orientierung: Feier des Landolinsfestes im Internat der Heimschule St. Landolin, Ettenheim (12/2006)
    von Pfr. P. Holzer, Christiane Czarnetzki, Katharina Henninger
    Vom 6. bis 8. Oktober 2006 fand das erste Internatswochenende in diesem Schuljahr statt. Zur Feier des Patrons der Heimschule, des Heiligen Landolin, hatte sich die Internatsgemeinschaft auf ein besonderes Fest vorbereitet. Der Freitagnachmittag und Samstagvormittag wurden genutzt, um den äußeren Rahmen zu gestalten. Haus, Aula und Mensa wurden festlich geschmückt und gestaltet. An allen Orten waren fleißige Hände zugange, so dass die Vorbereitungen tatsächlich bis zum Mittagessen abgeschlossen waren. Um sich auch innerlich das Fest zu erschließen, trafen sich am Samstagnachmittag die Schülerinnen und Schüler in ihren Gruppen.
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    [+] 50 Jahre Liebfrauenschule Sigmaringen - „Auf dem Weg sein“ (12/2006)
    Am 10. Oktober 2006 feierte die Schulgemeinschaft der Liebfrauenschule in Sigmaringen mit ihrem traditionellen Franziskustag den Abschluss eines ganzes Festjahres, das mit dem Franziskustag 2005 begonnen hatte. Fünfzig Jahre zuvor, am 12. Oktober 1956 hatte der damalige Freiburger Erzbischof, Dr. Eugen Seiterich, der Liebfrauenschule die kirchliche Weihe erteilt.
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    [+] Jubiläumsfeier 60 Jahre Heimschule Kloster Wald (12/2006)
    von Judith Hermann
    „Würdigung für eine Kulturstätte“ (SÜDKURIER), „Lobgesang auf die Heimschule“ (SÜDKURIER) und „Eine Perle gewinnt immer mehr Ansehen“ (SCHWÄBISCHE ZEITUNG) – So lauteten die Schlagzeilen der Presseartikel, die über die Feierlichkeiten aus Anlass des 60-jährigen Bestehens der Heimschule Kloster Wald berichteten.
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    [+] Neue Sport- und Mehrzweckhalle für die St. Ursula Schulen Hildastraße in Freiburg (12/2006)
    von Im Namen der Schulgemeinschaft: Christiane Rieger-Stump
    Bildung auch für Mädchen? Noch vor 300 Jahren war das alles andere als selbstverständlich. So sah sich die Ordensgründerin Anne de Xaintonge auch dazu berufen, diesem Missstand zu begegnen. In Freiburg begann die Tradition der St. Ursula Schule 1696 im Schwarzen Kloster. Heute gibt es zwei Standorte in Freiburg, an denen die Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg dieses Anliegen der Bildung von Mädchen mit eindrucksvoller Resonanz umsetzt: das St. Ursula-Gymnasium in der Eisenbahnstraße und die St. Ursula Schulen in der Hildastraße. Für letzteren Standort wurde nun die neue Sportund Mehrzweckhalle eingeweiht, die einen dominanten neuen Akzent im Baugefüge des Stadtteils Wiehre setzt.
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    [+] Kapelle des St. Dominikus-Gymnasiums für „beispielhaftes Bauen“ ausgezeichnet (12/2006)
    Die Architektenkammer Baden Württemberghat die Kapelle des St. Dominikus- Gymnasiums in Karlsruhe mit einer Urkunde für „beispielhaftes Bauen“ ausgezeichnet.
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    [+] Tag der Berufung am Ursulinen-Gymnasium in Mannheim (12/2006)
    von Sr. Regina Hunder, G. Grimm
    Donnerstag, 12. Oktober 2006, 7.56 Uhr. Aus den Klassenzimmern ist heute nicht der übliche Geräuschpegel zu hören – eher ist eine gewisse Anspannung spürbar, denn dieser Schultag ist kein gewöhnlicher. Die 560 Schülerinnen und Schüler sind heute ohne ihre Schultaschen und ohne Unterrichtsmaterial erschienen, denn heute findet am Ursulinen-Gymnasium ein „Tag der Berufung“ statt.
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    [+] „Kreuz unterm Hakenkreuz“ Plakatserie von OStD i. R. Dr. Josef Oswald
    OStD i.R. Dr. Josef Oswald hat der Schulstiftung eine Anzahl von Plakatserien im Format DIN-A2 sowie Begleithefte zur Verfügung gestellt, die sich mit der Thematik der antikirchlichen Karikaturen aus der Zeit des Nationalsozialismus beschäftigen. Diese für Unterricht oder Projektarbeit hervorragend geeigneten Materialien stellen wir Ihnen auf Anfrage gerne kostenlos zur Verfügung. Der Herausgeber ist außerdem zu Vorträgen über diesen Themenbereich gerne bereit.
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    FORUM 44

    [+] Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg mit neuem Internetauftritt (05/2006)
    von Gerald Kiefer
    Seit dem 15. Februar ist die Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg mit neuem Internetauftritt im World Wide Web vertreten. Mit den Zielvorgaben einer verbesserten Benutzungsfreundlichkeit und eines zeitgemäßen Layouts wurde die Homepage vollständig überarbeitet. Die im Laufe von fast zehn Jahren gewachsenen Inhalte wurden neu strukturiert, die Navigation zwischen den Webseiten optimiert. Das Angebot umfasst neben aktuellen Informationen die bewährten Materialien – z.B. zu COMPASSION und den Fortbildungsseminaren der Schulstiftung – sowie alle Artikel der letzten fünf Jahre unserer Zeitschrift FORUM-Schulstiftung. Möglichkeiten zur schnellen Dialogaufnahme sind gewährleistet durch die Einrichtung eines Gästebuches, eines Kontakt- und eines Bewerbungsformulars.
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    [+] 75 Jahre St. Raphael Schule in Heidelberg (05/2006)
    von Dr. Franz Kuhn
    Die Schule St. Raphael in Heidelberg (Gymnasium und Mädchenrealschule) hat 2005 ihr 75-jähriges Bestehen feiern dürfen. Als Gedenktag für das Jubiläum wurde das Datum der Wiedereröffnung der Schule nach dem 2. Weltkrieg und nach der zwangsweisen Schließung durch das NS-Regime von 1940-1945 gewählt: der 24. Oktober. Auf Initiative des Stadtpfarrers der Gemeinde St. Raphael waren Ordensschwestern vom Kloster der Franziskanerinnen von Nonnenwerth nach Heidelberg gekommen und hatten 1930 den Unterricht aufgenommen. Sie haben die Schule aufgebaut und eine Erziehung und Bildung im Geist christlicher Nächstenliebe über Jahrzehnte gefördert. Auch nach dem Weggang der Schwestern (1997) soll die Tradition einer „Erziehung zu Selbständigkeit aus dem Geist franziskanischer Selbstlosigkeit und Hingabe an den Mitmenschen“ weitergetragen werden: eine katholische Schule in Orientierung am christlichen Glauben und der Botschaft des Evangeliums in Geist ökumenischer Gemeinsamkeit.
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    [+] Ende und Neubeginn - 60. Jahrestag der Wiedereröffnung der St. Ursula-Schulen Villingen (05/2006)
    von Dr. Josef Oswald
    Zum 60. Jahrestag der Wiedereröffnung der St. Ursula-Schulen Villingen nach dem Zweiten Weltkrieg am 25. November 2005 60 Jahre sind seit der Wiedereröffnung der St. Ursula-Schulen nach dem Krieg und der zwangsweisen Schließung durch die Nazis 1940 vergangen. Wie war es damals zu dieser Schließung gekommen? Was waren die kirchenpolitischen und allgemein-politischen Zusammenhänge der 30er und frühen 40er-Jahre des 20. Jahrhunderts? Es war eine Zeit großer innen- wie außenpolitischer und ebenso kirchenpolitischer Krisen und sie war geprägt durch den Machtantritt Hitlers 1933.
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    FORUM 42

    [+] Studientag der Schulstiftung (2005) mit den Regierungspräsidien (28. 02. 2005)
    von Dietfried Scherer, Prof. Dr. Werner Tzscheetzsch, Dr. Werner Schnatterbeck, Rosemarie Stürmlinger, Dr. Adolf Weisbrod
    Die Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg engagiert sich in „der öffentlichen Aufgabe, das Schulwesen des Landes zu bereichern“ (§1 Gesetz für die Schulen in Freier Trägerschaft). Der überwiegende Anteil der Lehrkräfte an den Schulen der Schulstiftung besitzt den Status von beurlaubten Landesbeamten. Das Land Baden-Württemberg nimmt in den Regierungspräsidien mit den Abteilungen VII (Schule und Bildung) – den bisherigen Oberschulämtern – die Schulaufsicht wahr. 13.000 Schülerinnen und Schüler des Landes Baden-Württemberg werden in Schulen der Schulstiftung unterrichtet. Diese Fakten zeigen schlaglichtartig, dass es eine Vielzahl von Kooperationsfeldern zwischen Schulstiftung und staatlicher Schulverwaltung gibt. Eine gemeinsame Studientagung der Schulstiftung mit den vier Regierungspräsidien Freiburg, Karlsruhe, Tübingen und Stuttgart hat sich sowohl mit den inhaltlichen Aspekten dieser Kooperation als auch mit verwaltungsmäßigen Abläufen beschäftigt.
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    [+] Mut zum Anderssein (28. 02. 2005)
    von Dr. Werner Schnatterbeck
    Am 28. Februar 2005 fand in der Katholischen Akademie in Freiburg der Studientag der Schulstiftung mit den Vertreterinnen und Vertretern der Schulabteilungen der Regierungspräsidien statt. Die Beiträge von Professor Tzscheetzsch zur Verantwortung der Kirche für die Bildung und von Stiftungsdirektor i.R. Dr. Adolf Weisbrod zu 16 Jahren Schulstiftung trugen ebenso wie die Begegnung mit den Kolleginnen und Kollegen aus den Schulen, der Schulstiftung und der staatlichen Schulverwaltung dazu bei, einmal mehr katholische freie Schulen als „wert-volle“ Bereicherung des Bildungswesens in Baden-Württemberg wahrzunehmen. Einen Aspekt hatte ich bei der Diskussion des Referates von Professor Tzscheetzsch besonders unterstrichen und bin dankbar, dass ich an dieser Stelle die Möglichkeit habe, ihn etwas auszuführen.
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    [+] Was noch zu sagen ist ... (28. 02. 2005)
    von Dietfried Scherer
    Ein ungewöhnlicher Titel! Eigentlich hätte man den Studientag der Schulstiftung mit den Regierungspräsidien auch als „Festakademie anlässlich des 70. Geburtstags des Gründungsdirektors der Schulstiftung Dr. Adolf Weisbrod“ überschreiben können. Es war jedoch der ausdrückliche Wunsch des Jubilars, nicht seine Person, sondern die Auseinandersetzung mit der Sache in das Zentrum dieses Studientages zu stellen. Wir haben diesem Wunsch entsprochen und uns mit den grundsätzlichen Fragen, die uns in der Schulstiftung von Anfang an bis heute beschäftigen, und mit dem Auftrag der Kirche im schulischen Bildungsbereich intensiv auseinander gesetzt. Ich gehe jedoch davon aus, dass der Jubilar so realistisch ist zu wissen, dass er trotzdem eine Erwähnung seines persönlichen Jubiläums nicht gänzlich verhindern kann. Deswegen: „Was noch zu sagen ist...“
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    [+] Grußwort zum 70. Geburtstag von Herrn Dr. Adolf Weisbrod (28. 02. 2005)
    von Rosemarie Stürmlinger
    „Wer kommt in der Oktav, ist auch noch brav“, sagt der (wahrscheinlich katholische) Volksmund. Und dieser einerseits überzeugenden und andererseits entschuldigenden Einschätzung gehen wir nach, wenn wir, sehr geehrter, lieber Herr Dr. Weisbrod, erst heute Ihren 70. Geburtstag würdigen. Im Zusammenhang mit einer solchen scheinbaren Verspätung lassen sich übrigens aus einem Fest-Tag auch Fest-Wochen installieren und so nützen wir den Abstand zu Ihrem Geburtstag am 21. Februar – absichtlich – in diesem Sinne... Ganz viele, unterschiedlich ausformulierte, Wünsche sind Ihnen sicher bereits auf den realen und virtuellen Gabentisch gelegt worden. Unsere fügen wir heute hinzu. Wir verbinden sie mit einer gewissen Reflexion zum „Jubilar“ – wie sich das anhört bei einem solchen „Jung-Dynamiker“! – und mit eigenen Eindrücken aus den verschiedensten Begegnungen, die jede und jeder der hier Anwesenden im Laufe jeglicher Art von Zusammenarbeit mit Ihnen hatte und hat.
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    [+] 16 Jahre Schulstiftung - Gründung und Genese (28. 02. 2005)
    von Dr. Adolf Weisbrod
    Aus den zahlreichen Denksprüchen der Gratulationspost zitiere ich, meinen 70. Geburtstag betreffend, den Kirchenvater Hieronymus: „Die Sieben ist eine geheiligte und vollkommene Zahl, sie ist sozusagen die wahre Zahl“; und meine Rolle als sog. Gründungsvater betreffend Albert Einstein: „Jeden Tag denke ich unzählige Male daran, dass mein äußeres und inneres Leben auf der Arbeit der jetzigen und der schon verstorbenen Menschen beruht, dass ich mich anstrengen muss, zu geben im gleichen Ausmaß, wie ich empfangen habe...“ Der Alcuin Award, den ich stellvertretend vor drei Jahren in Turin von der EPA (European Parents Association) für das inzwischen international praktizierte COMPASSION-Projekt entgegennehmen durfte, erinnert beziehungsreich an „Tausend Jahre Schule – eine Kulturgeschichte des Lernens“ (Horst Schiffler/Rolf Winkeler), an die Tatsache also, dass das europäische Schulwesen auf Tradition und Praxis der Antike und vor allem der abendländischen Männer- und Frauenorden beruht. Die historische Grundlage und die Reputation kirchlicher Schulen sind also unbestreitbar, ihre Vorgabe unverzichtbar.
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    [+] Kirche auf der Bildungsmesse - "Entwicklung braucht Religion" (28.02.-04.03.2005)
    von Gerald Kiefer
    ... unter diesem Leitgedanken waren die Erzdiözese Freiburg, die Diözese Rottenburg-Stuttgart und die Evangelischen Landeskirchen in Baden und in Württemberg mit einem gemeinsamen Stand auf der Bildungsmesse Didacta 2005 vom 28. Februar bis 4. März in Stuttgart vertreten. Gemeinsam suchten „die Evangelische und die Katholische Kirche den öffentlichen Dialog über Bildung und Religionsunterricht an den Schulen“. An diesem „Kirchen-Stand“ vertreten waren auch die Schulstiftungen, die die Bildungs- und Erziehungsarbeit an den Freien Schulen Baden-Württembergs in kirchlicher Trägerschaft einem interessierten Messepublikum vorstellten. Die Schulstiftungen in Freiburg und Rottenburg hatten eine gemeinsamen Präsentation erstellt, die den Messebesuchern den besonderen Charakter katholischer Schulen anschaulich näher bringen sollte. Trotz unterschiedlicher Bildungspläne – die katholischen Schulen in Württemberg unterrichten nach dem Marchtaler Plan – ließen sich die gemeinsamen Bildungs- und Erziehungsziele an den Schulen beider Stiftungen sehr leicht formulieren und deutlich positionieren.
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    FORUM 34

    [+] Exempla trahunt: Beispiele wirken mehr als Worte - Über einige katholische Schulen, ihre Gründer und deren Motive (18./19..06.2001)
    von Dr. Susanne Müller-Abels, Sr. Michaele Csordas, M.Martina Merkle, P. Konrad Heinrich, Karl--Heinz Ott
    Der Titel des Seminars stammt aus einem Dictum, das vollständig "verba docent, exempla trahunt" lautet, "Worte belehren, Beispiele reißen mit". Seine Herkunft ist unbekannt, es ist aber einem Gedanken des römischen Philosophen Seneca ähnlich, der in einem Brief geschrieben hat: "longum iter est per praecepta, breve et efficax per exempla", "Es ist ein langer Weg über Vorschriften, ein kurzer und wirkungsvoller über Beispiele." (ep. ad Luc. 6,5).
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    FORUM 30

    [+] Nicht einfach so weitermachen wie bisher - die
    von Bundespräsident Johannes Rau; Hans Lipp
    Auf dem ersten Kongress des Forums Bildung am 14. Juli in Berlin hat Bundespräsident Johannes Rau eine tiefgreifende Bildungsreform angemahnt. "Wir können nicht einfach so weitermachen wie bisher", sagte Rau in seiner beachtenswerten Grundsatzrede. Was heute reformiert werde, dürfe nicht morgen schon wieder nachgebessert werden; die Schule tauge nicht zum "permanenten Experimentierfeld", unterstrich der Bundespräsident. "Die öffentlichen Ausgaben für Bildung sind geringer, als wir uns das leisten können", erklärte Rau und rief zugleich dazu auf, aus dieser Erkenntnis politische Konsequenzen zu ziehen. "Wir brauchen neue gesellschaftliche Prioritäten, die sich auch in den öffentlichen Haushalten niederschlagen müssen."
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    FORUM 28

    [+] Praesentia mentis - Abschied Dr. Adolf Weisbrod
    von Adolf Weisbrod
    Nach elf Jahren Schulstiftung kann ich dem Satz von Victor Hugo zustimmen: "Nichts auf der Welt ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist". Im Auftrag des Erzbischofs Dr. Saier und in ständiger Beratung mit dem damaligen Generalvikar Dr. Schlund haben Dr. Josef Jurina, Wilhelm Frank und ich Konzept und Satzung der späteren Stiftung entwickelt, nachdem beschlossen war, dass die Erzdiözese den Fortbestand der weiterführenden Schulen in kirchlicher, meist Ordens-Trägerschaft sichern will. Vieles, was sich nach elf Jahren als selbstverständlich eingespielt und verfestigt hat, war anfangs noch völlig offen. Diese Freiheit musste sich dann stetig an sachlichen Erfordernissen orientieren. Bewährt hat sich rückschauend unser Prinzip, einerseits das verantwortungsbezogen, ökonomisch und pragmatisch Notwendige zu zentralisieren, andererseits jedoch möglichst Vieles in der Vor-Ort-Zuständigkeit zu belassen.
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    FORUM 26

    [+] Festansprache von Erzbischof Dr. Oskar Saier
    von Erzbischof Dr. Oskar Saier
    Sehr geehrte Damen und Herren, am heutigen Tag dürfen wir das 10-jährige Jubiläum der Schulstiftung feiern. Ein Ereignis wie dieses ist für uns Anlaß, dankbar zurückzuschauen. Viel hat sich in diesen zehn Jahren getan. Die Gründung von damals hat Gestalt angenommen. Wir können sagen, daß die Phase der Konsolidierung abgeschlossen ist. So haben wir Anlaß und Grund, heute Dank zu sagen. Ein Jubiläumstag wie der heutige dient dann aber auch dazu - frei von den unmittelbaren Anforderungen der alltäglichen Arbeit -, innezuhalten und uns die ursprünglichen Zielvorstellungen aufs neue vor Augen zu führen. Was will, was soll die erzieherische und vornehmlich die schulische Arbeit der Kirche?
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    FORUM 23

    [+] Zehn Jahre Schulstiftung
    von Dr. Adolf Weisbrod
    1. Am 15. Dezember 1988 unterzeichnete der Erzbischof die Stiftungsurkunde: damit begann die Geschichte der Schulstiftung. Seither sind zehn Jahre vergangen und das stetige Wachstum hat mit dem 1. Januar 1998 einen vorläufigen Abschluß gefundeBis auf zwei (Mädchengymnasium Unserer Lieben Frau Offenburg. Kolleg St. Blasien) befinden sich nunmehr alle weiterführenden Schulen der Erzdiözese Freibure in der Trägerschaft der Stiftung. Das sind, eingebunden in zwölf Institutionen und an zwölf Orten insgesamt 25 einzelne Schuleinheiten: 17 Gymnasialtypen, 5 Realschulen, 1 Grundschule, 2 Fachschulen, 1 Berufskolleg und 4 angeschlossene Internate: darunter befinden sich immerhin noch fünf Mädchenschulen. Sieben Schulen unterhalten Tagesheime/Externate, eine führt eine Realschule für jugendliche Spätaussiedler und bietet Deutsch- Intensivkurse an, und eine führt, parallel zum Schulunterricht in vier handwerklichen Ausbildungsgängen zur Gesellenprüfung
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